
Im Bereich der Schrumpfformung ist die Vorheizung der Preforms ein Kostentreiber – man verliert jeden Tag Minuten und jedes Schichtende Geld. Stimmt die Wellenlänge des Infrarotstrahlers nicht, entstehen ungleichmäßige Wandstärken, instabile Prozesse sowie viele Ausfallfälle bei den Lampen. Wir haben unseren NIR-Strahler speziell für die Vorheizung von PET-Preforms in Maschinen von Sidel, Krones, SIPA, Husky, SACMI und Nissei ASB entwickelt. Der Zweck ist einfach: Schnelles Erhitzen, Wiederholung des Vorgangs – und so Minimierung von Ausfällen.
Was wirklich wichtig ist
Wir verwenden NIR-Strahler mit einer Wellenlänge von etwa 1,2–1,4 µm – PET absorbiert dieses Licht effizient. Dadurch heizt sich die Oberfläche schnell auf, und die Wärme breitet sich nach innen aus. Dadurch kann der Heiztunnel verkürzt werden, die Temperatur schneller wiederhergestellt werden – auch dann, wenn die Maschine auf Hochtouren läuft. Jeder Strahler arbeitet bei 120–240 V, verwendet Quarzröhren sowie R7s-Anschlüsse. Zudem ist jeder Strahler so kalibriert, dass er zur Leistungsintensität und zum Strahlprofil der jeweiligen Maschine passt. In der Praxis kann man die Lampen einfach austauschen, ohne die Heizkurve neu einzustellen.
Warum es in der Praxis funktioniert
In einer typischen Schrumpfformmaschine kann der richtige NIR-Strahler die Heizzeit um 12–18 % verkürzen. Dadurch lassen sich weitere 400–800 Flaschen pro Stunde herstellen, ohne dass die Maschine angepasst werden muss. Der Energieverbrauch sinkt um 15–22 %, da die Wärme direkt in den Preform gelangt, anstatt in die Luft im Heiztunnel. Die Austauschintervalle der Lampen betragen mehr als 5.000 Stunden – mit weniger als 5 % Leistungsabfall. Somit fallen weniger Kosten für Ersatzteile an, und es gibt weniger unplante Stillstände. Über einen Jahr hinweg summieren sich diese Einsparungen – bei Personalkosten, Energiekosten und Stillstandszeiten.
Die wichtigen Installationsdetails
Die Installation ist einfach: R7s-Basis, gleiche Befestigungsmöglichkeiten, gleiche Spannung. Doch man muss die Geometrie des Reflektors sowie die Leistungsintensität für die jeweilige Maschine und den Preform-Typ berücksichtigen. Ein abgenutzter oder falsch eingestellter Reflektor verringert die Effizienz – auch mit dem richtigen Strahler. Da NIR-Strahler schnell heizen, sollte man zunächst vorsichtig vorgehen und die Einstellungen schrittweise anpassen, um Hotspots zu vermeiden. Wenn die Optik richtig eingestellt ist, übernimmt die Lampe den Rest.